Alti Moschti,
Hägendorf
Auslober
Baugenossenschaft Sälihof
Verfahren
Projektwettbewerb im Einladungsverfahren nach SIA-Ordnung 142
Verfahrensbegleitung
Auslober
Baugenossenschaft Sälihof
Verfahren
Projektwettbewerb im Einladungsverfahren nach SIA-Ordnung 142
Verfahrensbegleitung
Aus dem Jurybericht
ORTSBAU «Das Projekt entwickelt aus der ortsprägenden Kreuzung eine neue städtebauliche Setzung, indem drei differenziert ausgerichtete Bauvolumen die bestehenden Wegebezüge aufnehmen und neu interpretieren. Ein prägnantes Auftaktgebäude stärkt die Adresse zum Dorfzentrum, während die weiteren Baukörper den Strassenraum fassen, den Hang vermitteln und sich in den gewachsenen Kontext einbinden. In ihrer Mitte entsteht ein gemeinsamer Hofraum als räumliches und soziales Zentrum, der Offenheit bewahrt und Bezüge zur Landschaft herstellt...»
AUSSEN- UND FREIRAUM «Die durchlässige Gebäudesetzung bildet eine spannungsvolle "Perlenkette" zusammenhängender Freiräume: einen gefassten Ankunftsort an der Ecke Eigasse und Schluchtweg, einen Hofraum zwischen den Bauten sowie einen hangaufwärts anschliessenden, von Obstbäumen gerahmten Gemeinschaftsgarten mit Pavillon. Der bestehende Fussweg hangaufwärts mündet geschickt in den Vorplatz des Auftaktgebäudes, der dadurch als Teil des Quartierplatzes zu einem erweiterten Begegnungsraum für Hägendorf werden kann. Die freiraumgestalterischen Mittel sind sorgfältig gewählt. Insbesondere das Vegetationskonzept und die siedlungsökologischen Überlegungen tragen dazu bei, die neue Siedlung stimmig in den ländlichen Kontext einzubetten.»
ARCHITEKTUR «Im Zentrum der Anlage steht der gemeinsame Hofraum, der als identitätsstiftende Mitte und sozialer Treffpunkt fungiert und Orientierung innerhalb des Ensembles bietet. Die Erschliessung erfolgt über Laubengänge, die als kommunikative Zwischenräume ausgebildet sind und den Austausch unter den Bewohnerinnen und Bewohnern fördern. Die Wohnungen sind zweiseitig orientiert und profitieren von dieser Organisation durch eine gute Belichtung, klare Zonierung und eine effiziente Grundrissstruktur. Der architektonische Ausdruck leitet sich aus der inneren Ordnung und der klaren Tragstruktur ab, die sich in einer ruhigen, regelmässigen Fassadengliederung widerspiegelt. Die Materialisierung mit Holz als prägendem Element, ergänzt durch konstruktiv eingesetzten Beton, verleiht dem Gebäude eine sachliche Erscheinung...»



